Alfred de Vivanco-Luyken
Bildhauer, Maler, Grafiker
geboren 1923 in Reinbek bei Hamburg
gestorben im Dezember 2004 in München, Deutschland

 Presse




München, Deutschland
Münchner Merkur


"Gut zwolf Brunnen, die in München an offentlichen Plätzen stehen, sind von ihm, dazu zahlreiche Fassaden und Mosaike. Beton, Stahl, Holz, Plexiglas, das Material ist ihm dabei "egal". Auch Bilder, meist Aquarelle, zählen zu seinem Werk."

27. Oktober 1998

München, Deutschland
Münchner Merkur

"Luykens Existenzbasis jedoch sind plastische und farbige Gestaltungen für Innen- und Außenräume, für Fassaden und Brunnenanlagen. Glas, Stahl, Stein und Mosaik sind dort seine Materialien ­ in so manchen Münchner Gebäuden.
In seiner Malerei ist er gestisch und spontan wie ein ostasiatischer Kalligraph."

Mai 2001

München, Deutschland
Süddeutsche Zeitung

Seine Sache sind die großen Skulpturen und Fassadenformen wie auch die zärtlichen Bilder auf Japanpapier. Er entwickelte Betonelemente in bewegten Formen, die den Fassaden vorgehängt wurden. Der Schritt zur großen Skulptur, zur Kunst am Bau wurde ebenfalls getan. Alle diese Arbeiten haben die konsequent reduzierten und doch bewegten Linien, aber keine gleicht der anderen. "Ich habe mich immer ganz eingelassen und nachgespürt, was an einen Ort passt."
Seine ganze Liebe gehört der Aquarell- oder Gouache-Malerei auf Japanpapier, das ein starkes Eigenleben hat. Musik und vor allem Rhythmus geben hier Impulse. Abbilder seien für ihn uninteressant.
"Ich will hinter die Dinge kommen, Tieffen ausloten, die Botschaften von Formen wie zum Beispiel von japanischen Schriftzeichen lebendig werden lassen".

Oktober 2003

München, Deutschland


Zur Ausstellung im Kunstpavillion:
"Ein Künstler lebt mit den Augen". Ich gehe stets mit offenen Augen durchs Leben.
Die Bilder von Luyken sind überwiegend mit hellen, zarten und positiven Farben gemalt. Als Motiv wählt der Künstler alles, was in Zusammenhang mit der Natur steht.
Er beschäftigt sich überwiegend mit Aquarellen, die er auf Japanpapier malt, und knüpft damit an eine Tradition, von Emil Nolde an, den er mit 15 Jahren persönlich kennen lernen durfte.
In seinen Bildern spiegelt er "die Wärme wider, die er für die Welt fühlt". Wichtig sind im "positive Ausstrahlung, denn traurige Dinge gibt es genug."


Alfred de Vivanco-Luyken
Bildhauer, Maler, Grafiker
geboren 1923 in Reinbek bei Hamburg
gestorben im Dezember 2004 in München, Deutschland