Angela Smets
Malerin
geboren 1965 in Bocholt
lebt und arbeitet in München, Deutschland

 Presse

1998


München, Deutschland
Artikel der Journalistin Beatrice Lugger


Inhalt und Sinn von Angela Smets Bildern liegen in der Malerei, dem farbigen Pigment, der Dichte und Konsistenz des Farbauftrages, der Bewegung und dem Verlauf der Farbspuren. Darin spiegeln sich Angst und Bedrohung, Freude und Glück. Die Präsenz des Dargestellten liegt in der abstrakten Farbmaterie und der Art ihres Auftrags. Die Arbeiten drücken Sensibilität und Konzentration, aber auch die fast seismographische Empfänglichkeit für Stimmungen und Gefühlsschwankungen der Künstlerin aus.
Ihre Bilder ziehen in Bann, machen Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte transparent. Im Zentrum des Schaffens von Smets steht das Thema Begegnung mit dem "Anderen". In ihren Werken trägt sie witzige, erzählende Inhalte durch die geistige Umsetzung des Pinsels beispielhaft aus. So gelingt es ihr, die Grenzen zwischen Bild und Betrachter sehr bald zu brechen. Der Betrachter wird Teil des Erlebten.

1999

München, Deutschland
Artikel vom Kunsthistoriker Dr. Hajo Düchting

Angela Smets 'Bilder handeln von dieser Interaktion zwischen Außen und Innen, dem Dialog zwischen Räumlichkeit und dem Blick des nach-sinnenden und sich wie im Spiegel wiedererkennenden Betrachters. Ihre Bilder sind daher keine Handlungsszenen, sondern kirilianische Aufnahmen, magische Augenblicke, in denen das Gegenwärtige genauso wie das Vergangene und vielleicht auch Zukünftige aufblitzt, wobei das autobiographische Erleben durchaus eingeschlossen bleibt.
Unter Raum versteht Smets aber nicht nur den realen, dreidimensionalen Raum, sondern auch soziale Räume, den Landschaftsraum selbstverständlich auch, sowie Kontakte und Begegnungen, also Kommunikation zwischen Innen und Aussen, zwischen Ich und Du im ganz allgemeinen Sinne, dem im Bild Raum gegeben wird.

4. Dezember 1998

Wuppertal, Deutschland
Wuppertaler Tageszeitung

Das Bild "Der grüne Tag" der Malerin Angela Smets ist unverkäuflich. Dieses Bild bedeutet für sie rückblickend einen Neuanfang ihrer Malerei. Zuvor malte sie wilder und gestischer, dann genoß sie eines Tages die Stimmung eines beschaulichen Sommertages in ihrer Wahlheimat München und schuf mit diesem Lebensgefühl "Den grünen Tag".

12. Juli 1999

Freising, Deutschland
Freisinger Nachrichten

Unter dem Titel "Innen-Bild-Aussen-Raum" zeigt die Wahlmünchnerie?n Bilder in Mischtechnik. Grün und Rot dominieren ihre Landschaften, Räume und Stadtansichten. Die Strukturen des blauen Planeten werden bei ihr rote, orangene und grüne Flächen, die zwar abstrahiert, aber dennoch gegenständlich genug sind, um die Phantasie des Betrachters zu beleben. Mit ihren Bildern erlaubt die Künstlerin dem Betrachter einen Einblick in ihre Ansichten. Ungeschminkt, aber trotzdem nicht hart, sondern weich präsentieren sich ihre Werke. Die "Brücke am Fluß" vermischt sich mit dem Horizont, mit dem Ufer, dem Fluß. Sie fließt förmlich in das Bewußtsein des Betrachters. Darin liegt die Stärke von Smets Bildern. Die Eindrücke, die auf Smets einwirken, bannt sie auf die Leinwand und macht sie wiederum für andere zugänglich.


Angela Smets
Malerin
geboren 1965 in Bocholt
lebt und arbeitet in München, Deutschland