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Presse
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5. Mai 2003
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Münster, Deutschland Westfälische Nachrichten
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...Eine Straße. Ein Waschbecken. Ein Sessel vor einer Zeitungstapete. Es sind Motive zum Anfassen. Was macht ein Waschbecken lebendig? Bascourleguy zeigt es mit all den kleinen Macken, mit einer Patina, die Geschichten zu erzählen vermag. In einer Reihe frölichgelber Fliesen klafft eine Lücke, roher Putz ist sichtbar. "Recuerdos en el Tempo", Erinnerungen an die Zeit spiegeln alle Werke der Künstlerin wieder. Die Zeit ist nicht spurlos vorrübergegangen. Eindrücke, die mit den Gegenständen verbunden werden, prägten Kindheit und Jugend. Der betrachter wird Erinnerungen an Wandfliesen mit Gerüchen aus den Untiefen des Gedächtnisses verbinden. Mehr noch: Das Becken, sagt Bascourleguy, werde mit der Reinigung von Schuld verbunden.
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