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Malerei, Originalgrafik


Malerei: Abstrakt, Interieur, Landschaft, Landschaft (urban), Menschen, Portrait, Stillleben
Originalgrafik: Landschaft, Landschaft (urban), Stilleben, Pflanzen


Malerei: Dekorativ, Detailliert, Figürlich, Realistisch
Originalgrafik: Gegenständlich, Einfarbig, zweifarbig, mehrfarbig, linear, flächig, linear und flächig


Malerei: Öl Pinsel
Originalgrafik: Holzschnitt, Kupferstich, Mezzotinto, Radierung


Malerei: Öl auf Leinwand
Originalgrafik: Büttenpapier, Japanpapier, selbstgeschöpfte Papiere, Leinwand

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Statement |
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In einigen Arbeiten von Arundell fällt den im Verhältnis zur Realität stark
veränderten Größenrelationen eine wichtige Rolle zu. Der frappierende
Eindruck einer enorm vergrößerten Grapefruit offenbart dem verblüfften
Betrachter die Komplexität dieser Frucht, das verwirrende Spiel der Linien
auf einer Netzmelone erinnert plötzlich an einen fremden Planeten.
Der intensive Blick des Künstlers führt dem Betrachter nahezu haptisch
erfahrbare Oberflächen vor. Bei aller Konzentration auf die detaillierte
Beobachtung der verschiedenartigsten Strukturen verliert der Künstler dabei
aber nie das intensive Gefühl für Körper und Perspektive. Schönheit bietet
sich bei Arundell nicht nur oberflächlich dar, sondern in seiner ganzen
umfänglichen Gestalt.
Arundell arbeitet bevorzugt in Öl auf Leinwand und ausschließlich direkt vor
dem Motiv: die unmittelbare Relation zum Sujet ist ihm unabdingbar. Der
Motivgegenstand unterliegt jedoch einem ständigen Wandel, denn während des
Malprozesses, der mehrere Wochen dauern kann, verändern sich die
Lichtstimmungen, Blumen und Blätter verwelken, Obst vertrocknet, Steinhaufen
bröckeln. Unter stetem Zeitdruck müht sich der Künstler, das Bild
fertigzustellen, bevor sich die Gegebenheiten unter dem Einfluß der Zeit zu
sehr verändert haben.
Kristiane Semar nach einem Gespräch mit Alexander Arundell
Das ist das verblüffende an der Arbeit dieses ALEXANDER ARUNDELL: die
unbefangene Ehrlichkeit der intensiven Sehweise und die kritische Konsequenz
seiner Darstellungen. Seine stilistisch völlige und restlose Unabhängigkeit
von Herkömmlichem oder auch Gewohntem. Bemerkens-wert wie die entschiedene
Farbsetzung auch die spontane, klarsichtige und dynamische Distanz, mit der
die Motive aussageintensiv ins Formate gesetzt werden.
Prof. Ottmar Odty Uhlig
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